Kurzbeschreibung
Viele Projekte und Führungsaufgaben scheitern nicht an Inhalten oder an der Ergebnisqualität, sondern an Machtpolitik, der verdeckten Agenda von Beteiligten oder an Bündnissystemen. Je ausgeprägter die Prozesskompetenz, desto eher erkennt die Führungskraft hier die Chancen, aber auch die Grenzen für das eigene Vorhaben. Diese Grenzen zu erkennen bedeutet aber auch, sich mit Macht und Ohnmacht auseinander zu setzen, um besonders in kritischen Situationen die strategisch richtigen Entscheidungen zu treffen.
Schwerpunkt des Seminars sind die Supervision und die gegenseitige Beratung bei aktuellen Fragen, die die Teilnehmer mitbringen. Hierbei werden systematisch Erfolgsfaktoren, Zielgruppen, offizieller/inoffizieller Auftrag, Kraftfeld, Planung und Strategie analysiert. Zielsetzung des Seminars ist die Stärkung der Prozesskompetenz der Teilnehmer.
Zielgruppe
Führungskräfte, Projektmanager, Organisationsentwickler, Verantwortliche für Veränderungsprozesse
Inhalte
- Unbewusste Prozesse
- Verdeckte Agenda
- Kraftfeldanalyse, bezogen auf die eigene Situation
- Reflexion der eigenen Führungsrolle
- Individuelle und organisatorische Bewältigungsmuster im Umgang mit Macht und Ohnmacht
- Narzissmus und Machtausübung im Management
- Täter-Opfer-Dynamik
- Machtspiel: Analyse und Interventionen
Seminardauer
3 Tage